Qualitätsmanagement

Qualität ist messbar


Qualität in der Klauenpflege ist keine Auslegungssache, sondern messbar. Unser Fachstandard legt die Kriterien der Normalklaue fest – und mit unserem Mess- und Prüfgerät kontrollieren Sie das Ergebnis unmittelbar an Ihren Tieren.

Gliedmaßen- und Klauengesundheit in der Rinderproduktion
Fachstandard der Genossenschaft Klauenpfleger eG Sachsen


„Die Normalklaue“

Die Veränderungen durch die Haltungsbedingungen im Vergleich zu den Bedingungen in der Natur beeinflussen ausnahmslos die Veränderung der Normalklaue hin zur abnormalen Klaue.

Erst die Abnormalität der Klaue erfordert die Klauenpflege.

Die Klauenpflege hat dann logischerweise nur einen Auftrag. Er besteht darin:
Die abnormale Klaue wieder (soweit es möglich ist) auf die Normalität zurück zu führen.

  • Normalität ist mess- und prüfbar
  • Normalität ist keine Auslegungssache
  • Qualität ist somit mess- und prüfbar

Ein Mess- und Prüfgerät für die Klauenpflege haben wir entwickelt und praxisreif gefertigt. Sie können es jederzeit erwerben. Damit sind Sie in der Lage, unmittelbar zur Klauenpflege die Qualität festzustellen und zu überprüfen.

Wie können Sie dies tun?

Vorderwandlänge vom Hornansatz zur Spitze

Schritt 1

Vorderwandlänge vom Hornansatz zur Spitze 7,5 – 8,0 cm
Kuh Klaude Vorderwandwinkel

Schritt 2

Vorderwandwinkel 45° – 60°

Schritt 3

Der Tragerand ist gut ausgebildet

Quelle: Michael Hulek (Klauengesundheit & Klauenpflege)

Kuhklause mit ebener Sohlenfläche gemessen mit einem Winkelmesser

Schritt 4

Die Sohlenfläche ist eben – Die Klaue ist stabil

Schritt 5

Die Sohlenstärke beträgt > 5 mm – messbar anhand der Stärke des Winkelmessers
Kuhklaue wird kantenfrei entsprechend der Sohlenstärke und der Größe der Klaue ausgearbeitet

Schritt 6

Das Modell ist kantenfrei entsprechend der Sohlenstärke und der Größe der Klaue ausgearbeitet